
Welche Sonnenschutzfolie passt zu meinem Fenster?
Welche Sonnenschutzfolie passt zu meinem Fenster?
Große Fenster und Glasfassaden sorgen für helle, offene Räume. Im Sommer können sie jedoch dazu führen, dass sich Büros, Praxen, Ladenlokale und Wohnräume stark aufheizen. Hinzu kommen störende Spiegelungen auf Bildschirmen, intensive Helligkeit und das Ausbleichen von Möbeln oder ausgestellten Waren.
Eine professionelle Sonnenschutzfolie kann den Wärmeeintrag über die Verglasung reduzieren und das Raumklima verbessern. Doch nicht jede Folie eignet sich für jedes Fenster.
Wer die passende Sonnenschutzfolie auswählen möchte, sollte deshalb nicht nur auf die Farbe oder den Verspiegelungsgrad achten. Entscheidend sind unter anderem:
die vorhandene Glasart
die Ausrichtung des Fensters
die Größe der Glasfläche
der gewünschte Hitzeschutz
die benötigte Lichtdurchlässigkeit
die gewünschte Optik
die mögliche Innen- oder Außenmontage
In diesem Beitrag erklären wir, welche Sonnenschutzfolie zu welchem Fenster und zu welchem Anwendungsbereich passt.
Was soll die Sonnenschutzfolie erreichen?
Bevor eine konkrete Folie ausgewählt wird, sollte zunächst das eigentliche Problem geklärt werden. Sonnenschutzfolien unterscheiden sich deutlich in ihrer Wirkung und Optik.
Mögliche Ziele sind:
weniger Hitze im Raum
geringere Blendung an Arbeitsplätzen
Schutz vor UV-Strahlung
mehr Privatsphäre
eine dezente oder stark verspiegelte Optik
weniger Belastung für eine vorhandene Klimaanlage
Schutz von Möbeln, Böden oder ausgestellten Waren
Eine Folie, die besonders viel sichtbares Licht durchlässt, sieht beispielsweise sehr dezent aus. Eine stark reflektierende Folie kann dagegen einen stärkeren Sonnen- und Blendschutz bieten, verändert aber gleichzeitig das Erscheinungsbild der Fenster deutlicher.
Die richtige Lösung ist deshalb immer ein Kompromiss aus Wirkung, Licht und Optik.
Welche Arten von Sonnenschutzfolien gibt es?
Stark reflektierende Sonnenschutzfolien
Reflektierende Sonnenschutzfolien erkennt man an ihrer silbernen oder spiegelnden Oberfläche. Sie reflektieren einen Teil der auftreffenden Sonnenenergie und können dadurch einen hohen Hitzeschutz bieten.
Sie eignen sich besonders für:
stark besonnte Süd- und Westfassaden
große Bürofenster
Glasfassaden
Gewerbehallen
Besprechungsräume
Bereiche mit besonders hoher Wärmebelastung
Je stärker eine Folie reflektiert und abdunkelt, desto deutlicher ist meistens auch ihre Wirkung gegen Blendung und Sonneneinstrahlung. Gleichzeitig verändert sich die Außenansicht des Gebäudes stärker.
Geeignet, wenn: Ein möglichst hoher Sonnen- und Hitzeschutz wichtiger ist als eine nahezu unsichtbare Optik.
Neutrale Sonnenschutzfolien
Neutrale Sonnenschutzfolien besitzen eine weniger auffällige Tönung. Sie wirken häufig grau, leicht bläulich oder nahezu farbneutral und verändern das Erscheinungsbild der Fenster weniger stark.
Hersteller bieten neutrale Folien mit unterschiedlichen Abstufungen bei Lichtdurchlässigkeit, Reflexion und Gesamtenergiedurchlass an. Dadurch können sie an die gewünschte Wirkung und Gestaltung angepasst werden.
Sie eignen sich besonders für:
moderne Bürogebäude
Praxen und Kanzleien
Eingangsbereiche
Ladenlokale
Gebäude mit einer zurückhaltenden Architektur
Bereiche, in denen viel Tageslicht erhalten bleiben soll
Geeignet, wenn: Hitzeschutz und eine dezente Außenwirkung miteinander kombiniert werden sollen.
Spektralselektive Sonnenschutzfolien
Spektralselektive Folien sind so entwickelt, dass sie einen möglichst großen Anteil der wärmewirksamen Strahlung reduzieren und gleichzeitig vergleichsweise viel sichtbares Licht durchlassen.
Dadurch wirken sie weniger dunkel oder spiegelnd als viele klassische Sonnenschutzfolien. Die konkreten Leistungswerte unterscheiden sich jedoch deutlich je nach Produkt und Verglasung. Hersteller führen deshalb für jede Folienserie eigene Werte zur Lichtdurchlässigkeit und solaren Wärmeabweisung auf.
Sie eignen sich besonders für:
Schaufenster
Ausstellungsräume
hochwertige Bürogebäude
Empfangsbereiche
Wohnräume mit freiem Ausblick
denkmalgeschützte oder gestalterisch sensible Gebäude
Geeignet, wenn: Die Folie möglichst unauffällig bleiben und dennoch einen wirksamen Sonnenschutz bieten soll.
Getönte Sonnenschutzfolien
Getönte Folien reduzieren die einfallende Helligkeit und können dadurch die Blendung an Arbeitsplätzen oder Bildschirmen verringern.
Je nach Produkt sind unterschiedliche Farbtöne möglich, beispielsweise:
Grau
Bronze
Blau
Grün
Silber
Die Farbe sollte nicht nur nach persönlichem Geschmack gewählt werden. Sie beeinflusst auch die Innen- und Außenwirkung des Gebäudes sowie die Wahrnehmung von Farben im Raum.
Geeignet, wenn: Neben dem Hitzeschutz vor allem eine störende Blendung reduziert werden soll.
Welche Folie passt zu welcher Himmelsrichtung?
Die Ausrichtung des Fensters hat einen großen Einfluss auf die Wärmebelastung.
Fenster mit Südausrichtung
Südfenster erhalten über viele Stunden direkte Sonneneinstrahlung. Je nach Größe der Fensterfläche kann eine leistungsstarke Sonnenschutzfolie sinnvoll sein.
Bei Arbeits- und Gewerberäumen bietet sich häufig eine Kombination aus gutem Hitzeschutz und ausreichender Lichtdurchlässigkeit an.
Fenster mit Westausrichtung
Westfenster werden besonders am Nachmittag und frühen Abend stark belastet. Zu dieser Zeit sind sowohl die Außenluft als auch das Gebäude häufig bereits aufgeheizt.
Für diese Fenster sind Folien mit einem höheren Hitzeschutz und einer spürbaren Blendreduzierung oft sinnvoll.
Fenster mit Ostausrichtung
Ostfenster erhalten vor allem am Vormittag direkte Sonne. Die Wärmebelastung fällt häufig geringer aus als bei großen Süd- oder Westflächen, kann in Büros und Besprechungsräumen aber dennoch störend sein.
Hier kann eine dezentere Sonnenschutzfolie ausreichen.
Fenster mit Nordausrichtung
Nordfenster sind normalerweise nur begrenzt direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Eine starke Sonnenschutzfolie ist deshalb häufig nicht erforderlich.
Bestehen dennoch Probleme mit Hitze, sollten auch andere Ursachen geprüft werden, beispielsweise:
Wärme über Dach oder Fassade
technische Geräte
Beleuchtung
hohe Personenbelegung
warme Luft aus angrenzenden Räumen
Passt Sonnenschutzfolie auf jedes Glas?
Nicht jede Sonnenschutzfolie darf auf jede Verglasung montiert werden. Die Kombination aus Glasaufbau, Beschichtung, Scheibengröße und Folieneigenschaften muss vor der Montage geprüft werden.
Zu den möglichen Glasarten gehören:
Einfachverglasung
Zweifach-Isolierglas
Dreifach-Isolierglas
Wärmeschutzglas
beschichtetes Glas
Verbundsicherheitsglas
Einscheibensicherheitsglas
getöntes Glas
Drahtglas
Eine ungeeignete Folie kann dazu führen, dass sich eine Scheibe ungleichmäßig erwärmt. Dadurch können thermische Spannungen im Glas entstehen.
Besondere Aufmerksamkeit ist unter anderem erforderlich bei:
modernen Wärmeschutzverglasungen
bereits getöntem Glas
teilverschatteten Fenstern
sehr großen Scheiben
beschädigten oder vorgeschädigten Glasflächen
Fenstern mit vorhandenen Beschichtungen
Dreifachverglasungen
Deshalb sollte die Folie nicht allein nach einem Farbmuster ausgewählt werden. Vor der Montage müssen der Glasaufbau und die Freigabe des jeweiligen Folienherstellers berücksichtigt werden.
Innen- oder Außenmontage – was ist besser?
Sonnenschutzfolien können je nach Produkt und Verglasung von innen oder außen montiert werden.
Sonnenschutzfolie auf der Innenseite
Bei der Innenmontage wird die Folie auf die raumseitige Oberfläche der Scheibe geklebt.
Vorteile:
vor Witterung geschützt
einfachere Zugänglichkeit
häufig längere Haltbarkeit
weniger Verschmutzung durch Umwelteinflüsse
Eine Innenfolie ist jedoch nicht automatisch für jede moderne Isolierverglasung geeignet. Besonders stark absorbierende Folien können die Erwärmung der Scheibe beeinflussen.
Sonnenschutzfolie auf der Außenseite
Bei der Außenmontage wird die Folie auf der äußeren Scheibenoberfläche angebracht. Außenfolien können einen Teil der Sonnenenergie bereits an der Außenseite der Verglasung reduzieren. Hersteller führen hierfür spezielle, witterungsbeständige Produktserien.
Vorteile:
häufig gut für moderne Isolierverglasungen geeignet
wirksamer Sonnen- und Hitzeschutz möglich
Sonnenenergie wird weiter außen abgefangen
auch bei schwer zugänglicher Innenseite einsetzbar
Da die Folie Regen, Wind, Frost und UV-Strahlung ausgesetzt ist, muss sie ausdrücklich für eine Außenanwendung vorgesehen sein.
Welche Montageart sinnvoll ist, hängt somit nicht allein vom gewünschten Hitzeschutz ab. Entscheidend sind das Fenster und die technische Freigabe der Folie.
Wie viel Tageslicht soll erhalten bleiben?
Ein wichtiger Wert bei der Auswahl ist die sichtbare Lichtdurchlässigkeit. Sie beschreibt, wie viel sichtbares Licht nach der Folierung durch die Scheibe gelangt.
Vereinfacht gilt:
Hohe Lichtdurchlässigkeit: heller Innenraum und dezente Optik
Mittlere Lichtdurchlässigkeit: ausgewogener Sonnen- und Blendschutz
Niedrige Lichtdurchlässigkeit: stärkere Abdunklung und Blendreduzierung
Für Bildschirmarbeitsplätze kann eine etwas stärkere Tönung angenehm sein. In Verkaufsräumen oder Schaufenstern ist dagegen oft wichtig, dass Produkte und Innenräume weiterhin gut sichtbar bleiben.
Bei der Auswahl sollte deshalb geprüft werden:
Wie hell ist der Raum aktuell?
Wird am Fenster gearbeitet?
Soll der Ausblick erhalten bleiben?
Müssen Waren von außen sichtbar sein?
Wie wirkt die Folie bei bewölktem Wetter?
Soll das Gebäude von außen einheitlich aussehen?
Ein kleines Folienmuster vermittelt nur einen begrenzten Eindruck. Auf einer großen Glasfläche wirkt eine Folie häufig deutlich anders.
Bietet eine spiegelnde Sonnenschutzfolie auch Sichtschutz?
Eine spiegelnde Sonnenschutzfolie kann tagsüber einen gewissen Sichtschutz bieten. Dieser Effekt funktioniert jedoch nur, wenn es draußen heller ist als im Innenraum.
Am Abend kann sich die Wirkung umkehren:
Ist der Innenraum beleuchtet und draußen ist es dunkel, kann von außen weiterhin in den Raum hineingesehen werden.
Wer einen zuverlässigen Sichtschutz zu jeder Tageszeit benötigt, sollte daher andere Lösungen prüfen, beispielsweise:
Milchglasfolie
blickdichte Folie
dekorative Sichtschutzfolie
Lamellen oder Jalousien
eine Kombination mehrerer Maßnahmen
Eine verspiegelte Sonnenschutzfolie ist somit kein vollständiger Ersatz für einen dauerhaften Sichtschutz.
Ist eine Milchglasfolie gleichzeitig eine Sonnenschutzfolie?
Eine klassische Milchglasfolie dient in erster Linie dem Sichtschutz und der Gestaltung. Sie streut das Licht und macht klare Durchblicke schwieriger.
Ein wirkungsvoller Hitzeschutz ist damit jedoch nicht automatisch verbunden.
Soll die Glasfläche sowohl vor Einblicken als auch vor starker Sonneneinstrahlung schützen, muss geprüft werden, ob:
eine kombinierte Folienlösung verfügbar ist
zwei unterschiedliche Bereiche gestaltet werden
Sonnenschutz und Sichtschutz auf andere Weise kombiniert werden können
Gerade bei Praxen, Kanzleien und Besprechungsräumen ist eine Kombination aus Sonnenschutz und individuell gestalteter Milchglasfolie häufig interessant.
Welche Sonnenschutzfolie eignet sich für Büros?
In Büros kommt es meistens auf drei Faktoren an:
Reduzierung der Raumaufheizung
Verringerung störender Bildschirmblendung
Erhalt von ausreichend Tageslicht
Eine extrem dunkle Folie ist deshalb nicht immer die beste Lösung. Sie kann zwar die Blendung reduzieren, führt aber möglicherweise dazu, dass früher künstliches Licht eingeschaltet werden muss.
Für Büros eignen sich häufig neutrale oder selektive Folien mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Hitzeschutz und Lichtdurchlässigkeit. Bei besonders stark belasteten Süd- oder Westfassaden kann eine stärker reflektierende Folie sinnvoller sein.
Welche Sonnenschutzfolie eignet sich für Schaufenster?
Bei Schaufenstern muss der Hitzeschutz mit der Sichtbarkeit der ausgestellten Waren abgestimmt werden.
Eine sehr dunkle oder stark spiegelnde Folie kann die Einsehbarkeit einschränken. Daher kommen häufig dezentere, spektralselektive oder neutrale Folien infrage.
Professionelle Sonnenschutzfolien können zudem einen großen Anteil der UV-Strahlung filtern. Das kann dazu beitragen, die Belastung von Waren, Möbeln und Oberflächen zu reduzieren. Der tatsächliche Schutz vor dem Ausbleichen hängt jedoch auch von sichtbarem Licht, Wärme, Material und Einwirkungsdauer ab.
Welche Sonnenschutzfolie eignet sich für Wohnräume?
In Wohnräumen stehen häufig eine dezente Optik, viel Tageslicht und ein freier Ausblick im Vordergrund.
Besonders geeignet können sein:
neutrale Sonnenschutzfolien
schwach getönte Folien
spektralselektive Folien
Außenfolien für moderne Isolierverglasungen
Bei Schlafzimmern oder Dachgeschosswohnungen kann dagegen ein stärkerer Hitzeschutz wichtiger sein als eine besonders hohe Lichtdurchlässigkeit.
So finden Sie die passende Sonnenschutzfolie
Bei der Auswahl helfen diese sieben Fragen:
Welche Glasart ist vorhanden?
In welche Himmelsrichtung zeigt das Fenster?
Zu welcher Tageszeit tritt die größte Hitze auf?
Soll vor allem Hitze oder auch Blendung reduziert werden?
Wie viel Tageslicht soll erhalten bleiben?
Darf sich die Außenansicht des Gebäudes verändern?
Wird zusätzlich ein Sichtschutz benötigt?
Erst wenn diese Punkte geklärt sind, kann eine passende Folie ausgewählt werden.
Warum eine Beratung vor Ort sinnvoll ist
Die Wirkung einer Sonnenschutzfolie hängt nicht nur von ihren technischen Daten ab. Auch die konkrete Einbausituation spielt eine wichtige Rolle.
Bei einem Termin vor Ort können unter anderem geprüft werden:
Glasart und Glasaufbau
Fenstergröße und Zustand
Ausrichtung des Gebäudes
vorhandene Teilverschattung
Zugänglichkeit der Scheiben
gewünschte Innen- und Außenwirkung
geeignete Montageart
notwendige Folienfreigaben
So lässt sich vermeiden, dass eine Folie ausgewählt wird, die zwar optisch gefällt, aber technisch nicht zur vorhandenen Verglasung passt.
Fazit: Die richtige Sonnenschutzfolie hängt vom Fenster ab
Die beste Sonnenschutzfolie ist nicht automatisch die dunkelste oder am stärksten spiegelnde Variante.
Für die richtige Auswahl müssen mehrere Faktoren gemeinsam betrachtet werden:
Glasart
Sonneneinstrahlung
Himmelsrichtung
gewünschter Hitzeschutz
Lichtdurchlässigkeit
Optik
Montageposition
zusätzlicher Sichtschutz
Für stark besonnte Süd- und Westfassaden kann eine leistungsstarke reflektierende oder außen montierte Folie sinnvoll sein. In Büros, Wohnräumen oder Schaufenstern sind häufig neutrale beziehungsweise spektralselektive Lösungen gefragt, die mehr Tageslicht erhalten.
Entscheidend ist eine fachgerechte Prüfung der vorhandenen Verglasung.
Sonnenschutzfolien in Lohmar und im Rhein-Sieg-Kreis
Marzoll Werbe- und Folientechnik aus Lohmar bietet Sicht- und Sonnenschutzfolien für Büros, Gewerberäume, Schaufenster und weitere Glasflächen an. Das Leistungsspektrum umfasst die Beratung, Auswahl und fachgerechte Verarbeitung geeigneter Gebäudefolien.
Wir unterstützen Kunden unter anderem in:
Lohmar
Siegburg
Troisdorf
Sankt Augustin
Hennef
Rösrath
Bergisch Gladbach
Bonn
Köln
dem gesamten Rhein-Sieg-Kreis
Sie möchten wissen, welche Sonnenschutzfolie zu Ihren Fenstern passt?
Senden Sie uns Fotos und ungefähre Maße Ihrer Glasflächen oder vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Weitere Informationen finden Sie unter www.marzoll.net.
Häufig gestellte Fragen
Welche Sonnenschutzfolie bietet den besten Hitzeschutz?
Stark reflektierende und dunklere Sonnenschutzfolien bieten häufig einen hohen Hitzeschutz. Die tatsächliche Leistung hängt jedoch vom Produkt und von der vorhandenen Verglasung ab. Die Folie mit dem höchsten Wert ist nicht automatisch die beste Lösung, wenn viel Tageslicht erhalten bleiben soll.
Kann ich Sonnenschutzfolie auf Dreifachverglasung montieren?
Grundsätzlich gibt es Folienlösungen für moderne Verglasungen. Ob eine konkrete Folie geeignet ist, muss jedoch anhand des Glasaufbaus und der Herstellerfreigabe geprüft werden. Häufig kommen speziell dafür vorgesehene Außenfolien infrage.
Ist Sonnenschutzfolie von außen oder innen besser?
Das hängt von der Verglasung ab. Innenfolien sind besser vor Witterung geschützt. Außenfolien können bei bestimmten Isolierverglasungen und hohen Anforderungen an den Hitzeschutz vorteilhaft sein. Die Entscheidung sollte nach einer Prüfung des Fensters getroffen werden.
Macht Sonnenschutzfolie den Raum dunkel?
Das hängt von der Lichtdurchlässigkeit der Folie ab. Es gibt sowohl stark getönte als auch sehr dezente Varianten. Eine geeignete Folie kann den Hitzeschutz verbessern, ohne den Raum unnötig stark abzudunkeln.
Kann Sonnenschutzfolie wieder entfernt werden?
Professionelle Fensterfolien können grundsätzlich wieder von der Glasfläche entfernt werden. Der Aufwand hängt von Alter, Klebstoff, Folientyp und Zustand der Scheibe ab.
Bietet Sonnenschutzfolie nachts Sichtschutz?
Eine verspiegelte Sonnenschutzfolie bietet nachts keinen zuverlässigen Sichtschutz, wenn der Innenraum heller als die Umgebung ist. Für dauerhafte Privatsphäre sind Milchglasfolien oder blickdichte Lösungen besser geeignet.